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In den frühen Stunden des 25. Juni 1950 begann der Versuch Nordkoreas, die Wiedervereinigung der Halbinsel gewaltsam zu erzwingen.
Mit der Überschreitung des 38. Breitengrades brach schließlich der Koreakrieg aus.
Angesichts der drohenden, kommunistischen Gefahr formierten sich über 16 Nationen unter der Führung des UN-Generals Douglas MacArthur zur Unterstützung Südkoreas. China und die Sowjetunion liehen hingegen ihre militärische Macht Nordkorea. Der Krieg dauerte drei Jahre, bis zum 27. Juli 1953. In Panmunjeom, das an der demilitarisierten Zone liegt, wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Ca. 3 Millionen Zivilisten, 40.000 UN-Soldaten (davon 36.000 Amerikaner), 600.000 koreanische und 673.800 chinesische Soldaten starben bei während der Kampfhandlungen. Im Krieg wurde ein Großteil der Städte vor allem auf nordkoreanischer Seite zerstört.
Die Teilung des Landes war endgültig besiegelt und ein Friedensabkommen ist bis heute nicht zustande gekommen.

Titelbild: 
Koreakrieg (1950 – 1953)
Koreas Geschichte: